Was ist Obedience?

                                                      
Diese bei uns in Deutschland noch recht neue Hundesportart findet immer mehr Anhänger. Das Wort "Obedience" kommt aus dem Englischen und bedeutet "Gehorsam".

Obedience besteht hauptsächlich aus den bekannten Gehorsamsübungen der Unterordnung, wie Sitz, Platz, Bei-Fuss-Gehen, Bleib-Übungen (in der Gruppe), Sitz/Steh/Platz aus der Bewegung, Abrufen, Apportieren (Holz- und Metallapportel), Freisprung usw. Aber auch Übungen wie Vorausschicken, Distanzkontrolle und Geruchsunterscheidung (hierbei muss der Hund aus mehreren gleichartigen Gegenständen, die auf dem Boden ausliegen, denjenigen herausfinden, der den Geruch des Hundeführers trägt) kommen vor.

Bei den Gehorsamsübungen wird viel Wert auf ein harmonisches und freudiges Ausführen der Übungen gelegt (ununterbrochener Blickkontakt zum Hundeführer). Beim Obedience ist die Anzahl der Kommandos vorgegeben. Ob der Hundeführer Worte oder Handzeichen benutzt bleibt ihm überlassen, ebenso welches Wort er für welches Kommando nutzen möchte.

Bei einer Obedience-Prüfung werden nicht (wie bei der BH oder im Gehorsamsteil des THS-Vierkampfes) stur nach "Schema F" bestimmte Schrittfolgen, Richtungswechsel etc. gelaufen, sondern der Ringsteward sagt während der Prüfung die einzelnen Gangarten, Stopps sowie Rechts-, Links- und Kehrtwendungen an. Jede Aktion des Hundeführers darf nur nach Anweisung des Ringstewards erfolgen.
So ist jede Prüfung abwechslungsreich und der Hund bleibt bei der Arbeit aufmerksam, weil er nicht ständig das gleiche Schema "abspult" und daher nie weiß, was als nächstes folgt.

Es gibt 4 verschiedene Klassen (Beginner, Klasse I, II und die Klasse III nach FCI Regelwerk), wobei der Schwierigkeitsgrad der Übungen ansteigt.

Der Richter vergibt für jede Übung Punkte von 5-10, die je nach Schwierigkeit der Übung mit einem Koeffizienten multipliziert werden. Anhand des Endergebnisses ergibt sich, ob das Team die Prüfung mit gut, sehr gut oder vorzüglich, oder vielleicht auch gar nicht bestanden hat. Um in der nächst höheren Klasse starten zu dürfen muss ein vorzügliches Ergebnis erreicht werden.

Obedience eignet sich für Hunde jeglicher Rasse, Größe und jeglichen Alters. Ebenso ist es für alle Hundeführer geeignet, da keine sportliche Fitness erforderlich ist. Nötig ist aber der Spaß an exaktem Arbeiten mit seinem Hund, wobei die Hauptarbeit des Teams in der Heimarbeit liegt, nicht in der Trainingstunde!

 

Zielgruppe dieses Kurses:
Obedience ist etwas f ür ambitionierte Hundebesitzer, die anspruchsvolle Arbeit mit dem Hund lieben.
Obedience auf Pr üfungsniveau ist unglaublich schön anzusehen, aber auch etwas für Perfektionisten. 

Besonders geeignet für Hundeführer, die bereits die Begleithundeprüfung absolviert haben und nach einer neuen Beschäftigung suchen.
Konditionierung auf den Clicker und ein Target sind von Vorteil, kann aber auch leicht bei uns erlernt werden.

Unsere Gruppe trainiert Montags ab 17:30 Uhr.